Triggerpunkt-Therapie

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Triggerpunkte sind überempfindliche, auf Druck schmerzhafte Stellen in einem tastbar verspannten Bündel von Muskelfasern.

Aktive Triggerpunkte verursachen in Ruhe und/oder bei Bewegung ein für den Muskel charakteristisches Schmerzmuster. Eine typische Eigenschaft von Triggerpunkten ist, dass sie Schmerzen ausstrahlen. So können zum Beispiel Triggerpunkte in der seitlichen Gesässmuskulatur Schmerzen im ganzen Bein verursachen. Triggperpunkte sind oft verantwortlich für chronische Schmerzen am Bewegungssystem – z.B. Rückenschmerzen.
Triggerpunkte entstehen, wenn sich einzelne Eiweissketten (Aktin und Myosin) in den Muskelzellen, die die Muskelbewegung durch Zusammenziehen ermöglichen, nach der Kontraktion nicht mehr lösen können. Es kommt in einem kurzen Abschnitt der Muskelfaser zu einer Art “Dauer-Krampf”. Die erhöhte Spannung in einzelnen Muskelfasern ermüdet den  Muskel.
Die Durchblutung wird eingeschränkt, es kommt zur Mangelversorgung des Muskels. Stoffwechselstörungen und Ablagerungen  sind die Folge, welche die Schmerzfühler im Muskel aktivieren. Der Muskel – genauer gesagt der Triggerpunkt, beginnt zu schmerzen und auszustrahlen, was die Verspannung weiter verstärkt. Wenn Triggerpunkte über längere Zeit nicht gelöst werden, können benachbarte Muskelfasern oder sogar andere Muskeln in Mitleidenschaft gezogen werden, und die Schmerzen sich ausweiten. Aktive Triggerpunkte sind sehr häufig. Sie können plötzlich durch akute Überlastung eines Muskels entstehen oder allmählich bei chronischer Überlastung bzw. Fehlhaltung – z.B. durch Bildschirmarbeit.

Ebenso häufig entstehen Triggerpunkte als Reaktion auf andere Störungen am Bewegungsapparat, wie zum Beispiel bei Arthrose oder Diskushernien.

Auch bei Sportlern findet man häufig aktive Triggerpunkte. Sie entstehen durch eine plötzliche Überbelastung der Muskulatur oder durch eine ungenügende Regeneration.

Triggerpunkte lassen sich meist nicht durch Dehnen entspannen. Im Gegenteil – durch Dehnen werden die Ansatzstellen der Muskeln und die Muskelfasern um den Triggerpunkt herum überdehnt, was die Muskelschmerzen noch verstärken kann.

Triggerpunkte sind gut therapierbar, häufig auch noch nach Jahren. Zum Auflösen von Triggerpunkten ist eine spezielle Massagetechnik nötig.

 

 

Silvia Müller

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